Kampagnen · 20.07.2011
Wien lernt Hebräisch.
Wien, 20. Juli 2011. - Einen Grundkurs in Hebräisch bietet derzeit die Wiener Plakatlandschaft. Ein großformatiges Sujet sagt in der Hochsprache jener Minderheit, die Österreich, seine Kunst und sein Kulturleben seit Jahrhunderten entscheidend mitprägt:
„Es gibt den Gott des Tanach. Und es gibt Jesus Christus. Letzterer ist für gesetzestreue Juden nur ein ganz gewöhnlicher Mensch. Aber was soll’s – Wahrheit ist Wahrheit, so oder so.“
Werben um gegenseitige Toleranz und Akzeptanz könnte man sicher auch weniger provokant vermitteln, ganz einfach auf Deutsch. Aber würde das Plakat dann überhaupt wahrgenommen werden? Impactstärke war dem Schöpfer und Verantwortlichen, Walther Salvenmoser, gewiss ein Anliegen. Was aber weit mehr zählt: Hebräisch soll als Teil der österreichischen Identität wahrgenommen werden – Alltagsnormalität wenigstens für einen Moment.
Vielleicht trägt diese Initiative zu einem interreligiösen und interkulturellen Dialog bei, an dem sich auch das goldene Wiener Herz beteiligt. Zu hoffen wär’s.
Sujet der Kampagne (für große Ansicht anklicken)
Credits:
Kunde: Aktion Mensch e.V.
Agentur: LOWE GGK
Konzept und Kreation: Walther Salvenmoser
Druckunterlage: Blaupapier
Produktion: 08/16
Aussender:
Lowe GGK
Klaudia Winkler
www.loweggk.at
