Medien · 25.11.2008

The Sound of Migration

Szene Salzburg gewinnt Salzburger Kulturplakatpreis
Ein Kunstwerk als symbolischer Preis. Ein Plakat, das für sich selbst Kunst ist.


Die Szene Salzburg - Julius Deutschbauer und Gerhard Spring - sind die Gewinner des von Stadt und Land Salzburg, ORF Salzburg und Progress Werbung initiierten "Kulturplakatpreis 2008".

Premiere für heuer: Eine künstlerisch gestaltete Trophäe, entwickelt von der Gewinnerin des Wettbewerbes in der Bildhauerklasse des Mozarteums, Charlotte Rührlinger, als stilisierte Litfaßsäule.

Der bei der Verleihung teilnehmende Bürgermeister Dr. Heinz Schaden freut sich über die gelungene Trophäe: "Die Einreichungen für den Trophäenwettbewerb waren von so hoher Qualität, dass die Wahl schwer fiel."

Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. David Brenner ergänzt dazu: "Die Einreichungen zum Kulturplakatpreis langten aus allen Teilen Salzburgs ein. Über 600 Einreichungen beweisen, wie kreativ sich die Salzburger Kulturszene mit der Vorstellung der Events in der Öffentlichkeit auseinandersetzen.

Gerade die auf einem Plakat gedruckte Werbung für Kunst ist manchmal selbst bereits Kunst. Zahlreiche der Einsendungen belegen dies und schaffen so MIT der Kunst eine zusätzliche, neue Bühne FÜR die Kunst."

Das Siegersujet beeindruckte die Fachjury: "Eine verblüffend einfache, gleichzeitig witzig-provokante Lösung", resümiert der Laudator - ORF Landesdirektor Prof. Dr. Siegbert Stronegger - und ein Beweis, dass Plakat und Kunst in engem Konnex zueinander stehen: Gute Plakate sind Kunst im öffentlichen Raum. Mehr noch: Sie sind Verführer zur Kunst."

Den zweiten Preis - die Litfaßsäule in Silber - erhielt ein "Plakat ohne Titel" des "Ohne Titel - Netzwerk für Theater- und Kunstprojekte", gestaltet von Arthur Zgubic, an die dritte Stelle platzierte sich mit dem Dommuseum Salzburg eine tradierte Institution.

Bronze ging an das Sujet "Léopold Rabus" - gestaltet von Eric Pratter - für die gleichnamige Ausstellung und wurde von Dr. Peter Keller entgegengenommen.

Der Salzburger Kulturplakatpreis hat sich im zweiten Jahr als feste Größe etabliert. "Es reichen immer mehr Kulturorganisationen ein. Schließlich zählen nicht nur das Image, sondern auch die damit verbundene kostenlose Affiche (bei Gewinn) für eine Aktion.

Insgesamt verzeichnen wir eine deutlich steigende Auslastung bei Kulturplakatierung. Es gibt quasi kein künstlerisches Event, das nicht auf den Flächen der Progress beworben würde. Plakate und Out of Home insgesamt sind Signale und Botschaften im öffentlichen Raum. Sie machen neugierig und mobilisieren zum Besuch", ergänzt Fred Kendlbacher, Geschäftsführer der Progress Werbung.

Über die Trophäe
Der Pokal ist der Form nach eine stilisierte Litfaßsäule, mit Anlehnung an die modernen Säulen in welchen sich die Plakate relativ zum Äußeren drehen. Die verwendeten Materialien, gebürsteter Edelstahl und Kunststoffglas, symbolisieren die Eigenschaften Solidität/Qualität beziehungsweise Transparenz.

Diese Materialien fließen an der Außenfläche fast nahtlos ineinander über. Ein kleiner Plakatständer im Inneren steht für die Idee "hinter" dem Pakat, also die/den SchöpferIn desselben.

Der Glitterregen fällt auf das Plakat herab, wie Konfetti bei einer Parade,
also als Zeichen der Ehrung, andererseits symbolisiert er die Kreativität, die den Schöpfungsakt begleitet und gleichsam hervorbringt.

Der Glitter selbst ist je nach Auszeichnung in Gold, Silber oder Bronze ausgeführt. Die Säule ist mit Wasser gefüllt, damit der Glitter langsam fällt.


Verleihung des Kulturplakatpreis 2008


1. Preis: Szene Salzburg - The Sound of Migration
v.l.n.r.:
Fred Kendlbacher (Progress Salzburg), Mag. David Brenner (Landeshauptmannstellvertreter), Gerhard Spring, Bertie Ambach (Szene Salzburg), Bürgermeister Dr. Heinz Schaden, Prof. Dr. Siegbert Stronegger (ORF Salzburg)


2. Preis: "Ohne Titel - Netzwerk für Theater- und Kunstprojekte"
"Plakat ohne Titel"
v.l.n.r.:
Fred Kendlbacher (Progress Salzburg), Mag. David Brenner (Landeshauptmannstellvertreter), Arthur Zgubic, Bürgermeister Dr. Heinz Schaden, Prof. Dr. Siegbert Stronegger (ORF Salzburg)


3. Preis: Dommuseum zu Salzburg - "Léopold Rabus"
v.l.n.r.:
Fred Kendlbacher (Progress Salzburg), Mag. David Brenner (Landeshauptmannstellvertreter), Dr. Peter Keller (Dommuseum), Bürgermeister Dr. Heinz Schaden, Prof. Dr. Siegbert Stronegger (ORF Salzburg)

Rückfragen:
Progress Außenwerbung GmbH
Fred Kendlbacher

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