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Entwickelt wurde die Spenden-Kampagne unter dem
Motto „Schön, wenn
man Beine hat“ von der Werbeagentur BBDO. „Schön, wenn man
Beine hat. Dieser Slogan, soll zum Nachdenken und Handeln
anregen“, erklärt Richard Kaim, Creative Director bei BBDO.
Auf der Plakatwand im 1. Bezirk (Standort: Kramergasse, Ecke
Lichtensteig) wurden
400 Mini-Fußballer (Tipp-Kick-Spieler) mittels Klettbändern
montiert.
Die Passanten sind eingeladen, die kleinen in durchsichtige
Schachteln gepackten Figuren vom Plakat zu pflücken. Bei genauer
Betrachtung des kleinen Fußballers offenbart sich, dass ein Bein
amputiert wurde.
Und aus der beiliegenden Spielregel geht hervor, dass bei Einzahlung
einer Spende von 25 Euro ein Kind in Afrika „neue Beine“ - also
eine Prothese, Krücken oder eine andere Gehilfe - bekommt. Der
Spender erhält im Gegenzug eine unversehrte Tipp-Kick-Figur als
Dankeschön zugeschickt.
„Wir freuen uns, im Rahmen einer karitativen Aktion zeigen zu können,
welch junges Medium das Plakat ist und welche kreativen Lösungen möglich
sind. Es eignet sich hervorragend für Inszenierungen im öffentlichen
Raum“, hebt Markus Schuster, EPAMEDIA-COO hervor. Die EPAMEDIA-Fläche
wurde „Licht für die Welt“ unentgeltlich zur Verfügung
gestellt.
„Das
Tipp-Kick-Plakat ist eine völlig neue Art der aktionistischen
Kampagne. So etwas hat es noch nie gegeben. Das amputierte Bein soll
irritieren. Nach der Irritation folgt die Interaktion und dann erst
erfährt man die Auflösung“, so Kaim. Er erläutert das Ziel der
BBDO-Kampagne:
„Wenn ich die Botschaft verstanden habe, vergesse ich sie nicht
mehr. Der Betrachter lernt, dass Behinderung in Afrika ein noch viel
größeres Problem ist als bei uns. Aber es kann auch leichter
geholfen werden. Bei uns freut sich ein Behinderter über einen
elektrischen Rollstuhl, aber in der Dritten Welt verändern zwei Krücken
das Leben eines Kindes.“
„Diese neue Spenden-Aktion veranschaulicht sehr schön, dass es
sich um ein Geben und Nehmen handelt. Wir freuen uns, dass EPAMEDIA
diese Aktion ermöglicht hat“, betont Rupert Roniger, Geschäftsführer
von „Licht für die Welt“.
Bereits
die Bestückung der Plakatwand mit den Mini-Fußballern sorgte für
Aufsehen. „Das ist eine sehr schöne Aktion. Sie holt einen aus
dem täglichen Automatismus, in dem man steckt,“ sagt Viktor
Anton, Atemtrainer.
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