Kampagnen · 29.06.2011

Reichl und Partner startet UNHCR-Kampagne

Bild-1Kampagne klärt ÖsterreicherInnen über die Realität von Asylsuchenden auf

28. Juni 2011 - Eindringlich motiviert die neue Kampagne der Reichl und Partner Communications Group im Auftrag vom UN-Flüchtlingshochkommissariat UNHCR die ÖsterreicherInnen mehr über Asylsuchende zu erfahren. „Ziel der Kampagne ist es, die ÖsterreicherInnen aufzurütteln damit sie sich mit den Schicksalen von Asylsuchenden auseinandersetzen“, erläutert Mag. Rainer Reichl, CEO der neuntgrößten Agentur Österreichs.


Bild-3„Dabei vermitteln wir, dass Asylsuchende – entgegen der Meinung vieler ÖsterreicherInnen – ganz bestimmt nicht auf der Schokoladenseite leben, sondern ein einfaches, bescheidenes Leben führen. Mit der roten Schokolade setzen wir auf ein starkes Key Visual, das eine Assoziation mit den österreichischen Nationalfarben und mit dem Betthupferl in einem Hotel erzeugt. So motivieren wir den Betrachter sich mit der Realität der Asylsuchenden in Österreich auseinanderzusetzen.“ Faktum sei so Reichl, dass viele ÖsterreicherInnen nicht wissen, dass der Alltag der Asylsuchenden aus „Bescheidener Unterkunft, 40 Euro Taschengeld pro Monat, keinem Recht zu arbeiten, langer Wartezeit und nagender Ungewissheit im Asylverfahren, traumatischen Erinnerungen an Verfolgung und Flucht sowie Angst vor Abschiebung in ein Land, aus dem man fliehen musste“ besteht. Start der Kampagne war der Weltflüchtlingstag am 20. Juni.

 

Die Eckpunkte der Initiative
Zu sehen und zu hören ist die Kampagne österreichweit im TV, Kino und Radio sowie via Anzeigen, Plakaten, City Lights sowie auf Bannern ab Juni. Rainer Reichl in diesem Zusammenhang: „Wir möchten uns bei allen, die bei der Umsetzung der Initiative helfen, herzlich bedanken. Ohne diese Unterstützer hätten wir die Kampagne unmöglich umsetzen können.“ Im Spot selbst klärt Sprecher Franz Robert Wagner über die Realität von Flüchtlingen in Österreich auf. Die Reichl und Partner Communications Group betreut UNHCR seit 2009 – auch international.
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Gegen die Vereinfachung der „Asyl-Frage“
„Die Österreicherinnen und Österreicher wissen sehr wenig über Asylsuchende und ihren Alltag, das führt zu Verunsicherung und vielen Vorurteilen. Zusätzlich wird die Debatte öffentlich sehr emotional diskutiert und aus den Ängsten der Bevölkerung wird leider auch politisches Kapital geschlagen“, unterstreicht Dr. Christoph Pinter, Leiter der Rechtsabteilung des UNHCR-Büros in Österreich. „UNHCR plädiert daher für eine Versachlichung der Debatte. Die Kampagne von Reichl und Partner weckt beim Betrachter das Interesse mehr darüber zu erfahren. Für uns war es wichtig, dass die Bevölkerung motiviert wird, sich mit der Realität von Asylsuchenden auseinanderzusetzen und ein Gegengewicht zu gängigen Vorurteilen zu setzen. Bedanken möchte ich mich auch bei der Werbewirtschaft, die diese Informationsinitiative trägt und sich kostenlos in den Dienst der guten Sache gestellt hat. Den vielen Unterstützern gebührt großer Dank – von Franz Robert Wagner, der den Stimmlosen seine Stimme verliehen hat, über die Kreativen bis hin zur Postproduction.“

 

Fotocredit: Reichl und Partner

Aussender:
Dr. Wolfgang Wendy
www.reichlundpartner.at