Foto und Film · 15.02.2009

Musik in TV Spots - Grammy-Analyse von GreenlightRights

Grammy-Verleihung 2009 - weniger Werbeauftritte von Prominenten,
jedoch vermehrte Verwendung ihrer Musik in Fernsehspots

Erstmalige Analyse der Werbung im Rahmen der Grammy-Verleihung 2009 mithilfe der GreenLight Auswertung zeigt zunehmende Verwendung aktueller oder besonders beliebter Musikstücke in TV-Spots.

GreenLight, einer der weltweit führenden Serviceanbieter im Bereich geistiges Eigentum, veröffentlichte heute die Ergebnisse der ersten GreenLight Studie, einer Untersuchung der Werbung bei der 51. Verleihung der Grammy Awards.

Hierbei wurden die Werbespots während der Grammy-Verleihung - der jährlich stattfindenden wichtigsten Veranstaltung in der Musikbranche - mit der GreenLight Studie analysiert. So sollten die aktuellen Trends bei der Verwendung von Musik und Auftritten von Prominenten in der Fernsehwerbung eruiert werden.

Während der Entwicklungsphase der als jährlich durchzuführende Erhebung konzipierten Studie untersuchte GreenLight die während der Grammy-Verleihungen 2007, 2008 und 2009 ausgestrahlten Fernsehwerbespots aus den wichtigsten US-Branchen.

Die Analyse für 2009 zeigt auf, dass die Unternehmen bedeutend weniger auf die Buchung von Auftritten bekannter Stars in ihren Fernsehspots zurückgreifen. Stattdessen arbeiten sie verstärkt auf dezentere Weise mit Künstlern zusammen, indem sie anstelle der traditionellen Werbe-Jingles immer häufiger aktuelle oder besonders beliebte Musiktitel einsetzen.

Zu den wichtigsten Ergebnissen der Analyse von GreenLight zählen unter anderem folgende Fakten:

In 25 % aller während der diesjährigen Grammy-Verleihung gezeigten Werbespots wurden aktuelle oder besonders beliebte Musikstücke verwendet. Dies entspricht den Zahlen aus dem Jahr 2008. Besonders häufig wurden dabei überarbeitete Cover-Versionen sowohl alter als auch neuer Hits eingesetzt.

Nur 7 % enthielten Auftritte von Prominenten. Hier zeigt sich ein deutlicher Rückgang gegenüber 13 % im Jahr 2008 und 21 % im Jahr 2007.

In lediglich 2 % der Spots wurde ein Jingle verwendet, der nicht an einen aktuellen oder besonders beliebten Titel angelehnt war, was den nunmehr geringen Zuspruch für dieses ehemals entscheidende Werbemittel verdeutlicht.

Trotz der Probleme, mit denen sich die Automobilindustrie derzeit konfrontiert sieht, war die Ford-Marke Lincoln, einer der offiziellen Sponsoren der Grammys, bei der Verleihung 2009 mit nicht weniger als fünf Spots vertreten. In allen wurden aktuelle Musikstücke verwendet.

Einzelhandel, Automobilindustrie und Unternehmen aus dem Bereich der Unterhaltungselektronik warben am häufigsten mit Stars und ihrer Musik, während in diesem Zusammenhang in der Mode- und Kosmetikbranche ein deutlicher Rückgang zu beobachten war.

Die Unternehmen der Pharmaindustrie, mit neun Spots die am stärksten vertretenen Werbetreibenden bei der diesjährigen Verleihung, vermieden Kooperationen mit der Unterhaltungsindustrie weiterhin gänzlich.


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