Berichte und Studien · 14.12.2010

Internationale Initiative-Studie „The Reset Generation“ über das Konsum- und Medienverhalten der jungen Generation aus 15 Ländern:

logo_initiative_mediaDurch die überwundene internationale Finanz- und Wirtschaftskrise fordern junge Konsumenten von Marken Verlässlichkeit und Dialog

Die überwundene Finanz- und Wirtschaftskrise hat weltweit ähnliche Auswirkungen auf die junge Generation zwischen 18 und 24 Jahren. Dies zeigt die internationale Initiative-Studie The Reset Generation. 

Das Gesamtergebnis zeigt, dass sich die junge Generation an ihre Ausgangssituation angepasst hat und mit Hilfe von digitalen Technologien und Mechanismen wie Mobile oder Social Media bewusst Marken konsumiert und sich mehr über diese mit persönlichem Engagement austauscht als zuvor. Diese Entwicklung nimmt auch Einfluss auf Unternehmen: Sie müssen ihre Kommunikationsstrategien an die junge Generation anpassen.

Diese international einzigartige Untersuchung wurde auf Basis des agentureigenen Connections Panels durchgeführt. Befragt wurden weltweit über 7.500 Personen aus Argentinien, Australien, China, Frankreich, Deutschland, Ungarn, Italien, Niederlande, Mexiko, Polen, Russland, Spanien, Schweden, UK und USA.

Aus allen erhobenen Untersuchungsbereichen ergibt sich insgesamt der Trend, dass die junge Generation altersübergreifend sehr homogen erscheint und ähnliche Gewohnheiten und Einstellungen aufweist. Die internationale Krise und ihre sozialen Auswirkungen haben weltweit ähnliche Auswirkungen auf junge Konsumenten. Die Initiative-Studie zeigt, dass aufgrund der wirtschaftlich ähnlich schlechten Aussichten für die jungen Konsumenten, diese ähnliche Aspirationen entwickelt haben: 85 % haben Ängste aufgrund der wirtschaftlichen Lage und fast alle Befragten (94 %) machen sich Sorgen um ihre berufliche Zukunft. Während sich die junge Generation gerne amüsiert, muss sie sich mit einer härteren Realität auseinander setzen, als jede Generation vor ihr. Weltweit müssen sie sich an die Gegebenheiten der Krise anpassen, was ihrem Konsumverhalten eher einen konservativeren Stil verliehen hat, so die Initiative-Studie.

Diese Generation ist die erste, die in der digitalen Welt aufgewachsen ist und sich dort zuhause fühlt. Deshalb suchen sie mehr als jede andere Generation zuvor nach Informationen über Marken und Produkte in sozialen Netzwerken (34 %), auf Consumer Review Sites (34 %) und in Blogs und Foren (33 %). Interessant an diesem Suchverhalten ist, dass die Befragten sehr viel Wert auf Marken legen. Im Vordergrund steht, dass diese Marken von anderen Personen als gut oder sehr gut weiter empfohlen werden. So kommt es, dass „Value for Money“ das wichtigste Attribut für die junge Zielgruppe (63 %) darstellt, gefolgt von den Konsum-Parametern Beständigkeit (56 %) und Zuverlässigkeit (54 %). Produkte sollten daher traditionelle Werte wie „Verlässlichkeit“ über digitale Technologien kommunizieren, damit die junge Generation den Nutzen des Produktes klar erkennen kann.

Initiative hat anhand der Studie herausgefunden, dass Marken in erster Linie echte Bedürfnisse kommunizieren müssen bevor sie, wie für frühere Generationen typisch, überstilisierte Lifestyle darstellen. Ein großer Anteil der Befragten – 82 % – sagte Initiative, dass sie gerne ihre positiven Produkt-Erfahrungen mit anderen Personen teilen. Fast genau so hoch ist der Anteil derer (75 %), die auch bereit sind negative Produkt-Erfahrungen an andere weiter zu geben.

Für Unternehmen bedeutet dies, dass sie die junge Generation an dem Entstehungsprozess ihrer Produkte teilhaben lassen sollte. Sie müssen einbezogen werden, indem Unternehmen ihnen die Chance auf einen zwei-dimensionalen Dialog mit der Marke geben. Initiative hat herausgefunden, dass Unternehmen die Diskussion zwischen Konsumenten und Marke ermöglichen sollten: Konsumenten wollen zukünftig Produkte mit gestalten. 33 % der Befragten würden diese Aktivierung durch Marken begrüßen. 32 % der Befragten sagten, sie würden gerne zu Events gehen, die von einem Produkt gebranded worden seien und 12 % sagten, sie würden sich gerne mit Experten über ein Produkt/Unternehmen unterhalten.

Dies zeigt, dass sich die junge Generation anhand der digitalen Technologien mit Marken auseinandersetzt. Xavier Reynaud, CEO Initiative Austria über das Ergebnis des Projektes: „Die Studie zeigt, dass die junge Generation weltweit sehr ähnliche Einstellungen und Wertesystematiken gegenüber Marken entwickelt hat. Ermächtigt durch digitale Technologien verlangt sie den Dialog mit Marken. Die Unternehmen, die den jungen Menschen die Möglichkeit bieten durch Mobile, Social Media und andere Dialog-Mechanismen mit ihnen zu kommunizieren, werden durch Loyalität der jungen Konsumenten belohnt werden. Darüber hinaus bietet dieser Dialog die Möglichkeit die Marke stetig zu verbessern und ist somit auch ein wertvolles Instrument für die Marktforschung.“

 

Für Rückfragen:
Xavier Reynaud
Tel.: 01/588 96 217
Email: xavier.reynaud@at.initiative.com

 

Aussender:
Marion Löffler
Initiative Media Werbemittlung Ges.m.b.H.
Operngasse 21/9, A - 1040 Wien
Web: www.initiative.com