Medien · 06.02.2011
EPAMEDIA startete Initiative für Qualität und Kreativität in der Außenwerbung und lud zum Ideenaustausch

Für diese durchaus ungewöhnliche Aktion waren keine wirtschaftlichen Überlegungen ausschlaggebend. Die große Tradition der Plakate der 70er und 80er Jahre hat sich in den vergangenen Jahren leider abgeschwächt. Für mich aber ist das Plakat für jede Kampagne ein Muss“, sagte Dr. Monika Lindner, Geschäftsführung EPAMEDIA, bei einem Informationsaustausch zu Kreativität und Qualität am Donnerstag, dem 3. Februar, bei EPAMEDIA.
Ing. Richard Gerin, PAUL GERIN GmbH & Co KG, Peter Czerny, Geschäftsführer und Creative Director CZERNY PLAKOLM, Rudolf Reisner, Geschäftsführer Werbeagentur WIRZ, und Günter O. Lebisch, ComCom Gesellschaft für integrierte Kommunikation-GmbH, skizzierten die Rolle der Kreativität und Plakatgestaltung in ihren Unternehmen und Agenturen.

Peter Czerny, Geschäftsführer und Creative Director CZERNY PLAKOLM, hat mit seinen Kreativen das Jännersujet geschaffen. Für ihn ist das Plakat die Königsdisziplin des Denkens, das Destillat des gesamten Inputs: „Viele Seiten Briefing werden mit wenigen Worten und einem Bild in eine ebenso relevante wie plakative Botschaft gegossen. Wer in Zeiten der totalen Reizüberflutung das Plakat mit zu vielen Botschaften überfrachtet, begeht Diebstahl am eigenen Erfolg. Zu den Todsünden zählt Czerny, wenn es nur noch darum geht möglichst viele Botschaften pro Quadratmeter unterzubringen, wenn Anzeigen oder Ausschnitte aus TV-Spots zu Plakaten aufgeblasen werden. Ein gutes Plakat darf durchaus provozieren: „Das verlangen Kunden wie McDonald’s sogar.“ Das Plakat ist in seinen Augen das einzige Medium ohne direkte Konkurrenz verglichen mit Print, TV oder Radio: „Ich sehe die Zukunft des Plakats sehr rosig.“
Seit Wochenbeginn hängt „FebruarT“ der Werbeagentur WIRZ. Für Geschäftsführer Rudolf Reisner muss das Plakat ein Anliegen jeder Agentur sein:
„Der Plakat-Kalender 2011 ist eine großartige Idee von EPAMEDIA und eine einladende Herausforderung für alle Kreativen. „Grafik-Legende” Richard Donhauser hat sich für unsere Agentur künstlerisch mit dem Februar beschäftigt und den zweiten Monat des Jahres plakativ „illustriert”: Schwarz wie eine Ballnacht mit bunten Faschings-Konfetti und einer Wortschöpfung, die für den Gedanken der Initiative wirbt: Mehr „Plakatkunst” für Österreich.
Ich hoffe, die Agentur WIRZ konnte mit Richard Donhauser’s „Februar(t)” einen attraktiven Beitrag zur begrüßenswerten EPA-Initiative leisten und bin schon gespannt auf die kommenden Monate am Plakat!”
Günter O. Lebisch, ComCom Gesellschaft für integrierte Kommunikation-GmbH, und Gestalter der Eigenwerbung von EPAMEDIA, zitierte Plakat-Guru Michael Schirner: „Ein gutes Plakat ist ein öffentlicher Skandal“. Er ging auf die zehn Richtlinien der Plakatgestaltung ein und skizzierte die weiteren Pläne rund um die Kalenderplakate.
Die Kalenderplakate im 24-Bogen-Format werden an EPAMEDIA-Stellen mit Schwerpunkt auf Wien und die Landeshauptstädte geklebt und die Sujets der 12 Monate zu Jahresende zu einem Kalender für 2012 zusammengefasst. Der Kalender wird in limitierter Auflage gedruckt, an ausgewählte Kunden verteilt und den teilnehmenden Kreativagenturen zur Verfügung gestellt werden.
Im Laufe des Jahres sind zusätzliche Aktivitäten geplant, um die aktuellen Möglichkeiten und das kreative Spektrum der Außenwerbung sowie das Spannungsfeld von Wirtschaft und Kultur zu präsentieren.

Das Plakat-Kalender-Plakat für Februar 2011
Kreativagentur: Werbeagentur WIRZ, Geschäftsführer Rudolf Reisner
Creative Director: Richard Donhauser
Artwork: Jakop Donhauser
Fotocredit - Ideenaustausch: EPAMEDIA/W. Henisch
Fotocredit - Plakat: EPAMEDIA/G. Menzl
Kontakt:
EPAMEDIA - EUROPÄISCHE PLAKAT-UND AUSSENMEDIEN GMBH
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