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Die
Salzburg AG hat sich von ihrem 51-Prozent-Anteil getrennt und diesen
an die bisherigen Miteigentümer Epamedia
Salzburg/Industrieteam (24%) und die Gewista-Tochter Progress (25%)
verkauft.
Künftig besitzt die EPAMEDIA 49% und die Gewista 51%. Die
Verhandlungen haben etwa ein halbes Jahr gedauert. Der Umsatz der
Objekt Werbung betrug im Jahr 2007 mehr als 3,343 Millionen Euro.
Die
Objekt Werbung wird gespalten und deren Geschäftsfelder werden
zwischen den neuen Eigentümern aufgeteilt. Mit diesem Schritt
befindet sich der Salzburger Außenwerbemarkt im Umbruch: Statt drei
gibt es nur noch zwei Anbieter.
Die Position von Epamedia
wird durch die Akquisition in Salzburg wesentlich gestärkt. Beim
Plakat (1.546 Flächen in Top-Lagen) ist das Unternehmen künftig
Nummer Eins im Bundesland. Die Zahl der City Lights hat sich von 170
auf 387 sprunghaft erhöht. Sie gewährleisten eine hervorragende
Abdeckung der Landeshauptstadt Salzburg.
„Es
ist eine schöne Chance und Herausforderung, in Salzburg stärker
als bisher gestaltend tätig zu sein“, erklärt EPAMEDIA-Geschäftsführer
Heinrich Schuster. Geschäftsführer von Epamedia
Salzburg, Gerhard Renz: „Unsere Marktposition wird durch die Übernahme
entscheidend gestärkt.
Wir waren schon vor der Akquisition Marktführer bei Plakatflächen
im Land. Nun sind wir auch in der Stadt Salzburg auf bestem Weg, mit
der Progress auf Gleichstand zu ziehen.“ Im Herbst wird es eine
Veranstaltung für die Kunden geben, bei der diese über die Änderungen
nach der Übernahme informiert werden.
Pläne für die
Zukunft: Erneuerung der Wartehallen
EPAMDEDIA hat von der Objekt Werbung 194 Bus-Wartehallen übernommen.
Für diese ist ein umfassendes Sanierungsprogramm geplant. In den nächsten
Jahren wird Epamedia
etwa 1,4 Millionen Euro investieren.
Im Zuge der Erneuerung werden die Kleinanschlagflächen - an den
Seitenwänden
der Wartehallen - sukzessive verschwinden. Damit werden die Plakatflächen
auf der Rückwand oder die City-Light-Flächen optisch aufgewertet.
Maßgeschneiderte Angebote für
die Salzburger Wirtschaft
„Mit dem Kauf der Objekt Werbung wollen wir nun auch maßgeschneiderte
Pakete zu günstigen Preisen für die Salzburger
Wirtschaftstreibenden anbieten. Damit diese kleinere, regionale
Kampagnen machen können“, erklärt Heinrich Schuster die
Salzburg-Strategie des Außenwerbers.
Das bedeutet, dass je nach Bedarf ein Produktmix aus Plakat, City
Light, Poster Light und auch kleinen Objektflächen angeboten wird.
Zudem gibt es zwei City-Light-Netze, die ausschließlich den
Salzburger Lokalkunden zur Verfügung stehen. „Wir werden Gas
geben und den regionalen Verkauf forcieren“, betont Gerhard Renz,
Chef von EPAMEDIA Salzburg.
Werbung bringt Geld für die
Sanierung des Domes
Anlässlich der Renovierung des Salzburger Domes gibt es eine
Kooperation der Salzburger Kirche mit EPAMEDIA. Der Außenwerber
vermarktet die Werbeflächen (Bigboards) am Gerüst, die Kirche
bekommt den Großteil der Einnahmen (knapp 80%), um damit die
Renovierung finanzieren zu können.
Das Baugerüst wird im unteren Bereich mit
einer Nachbildung des Domes bespannt. Im oberen Bereich sind drei
Bigboard-Flächen mit je 45 Quadratmetern für Werbung vorgesehen.
Der Mobilfunker Orange und Krone Hit Radio werden diese nutzen. Die
derzeitige Version der Werbeflächen im unteren Bereich ist eine Übergangslösung,
bis das Gerüst komplett aufgebaut ist.
Informationen über die
EPAMEDIA-Gruppe
EPAMEDIA (EUROPÄISCHE PLAKAT- UND AUSSENMEDIEN GMBH) ist ein österreichisches
Unternehmen mit Tochterunternehmen in elf zentral-
und osteuropäischen Ländern (Ungarn, Rumänien, Bulgarien,
Kroatien, Mazedonien, Moldawien, Polen, Slowakei, Tschechische
Republik, Slowenien).
Die EPAMEDIA-Gruppe plant den Einstieg in
Albanien, einem aufstrebenden Land. Verhandelt wird über den Kauf
von zwei führenden Außenwerbern (Metro und The Point). 30 Prozent
werden bei den albanischen Eigentümern verbleiben. Mit dem
Coup würde EPAMEDIA Marktführer und zum größten Werbeflächenanbieter
des Landes werden. Die Akquisition brächte zudem Synergien mit
Mazedonien und eine interessante Perspektive für einen Einstieg in
den Kosovo.
EPAMEDIA konnte seinen Umsatz im Jahr 2007 gegenüber dem Jahr 2006
erneut steigern: Der konsolidierte Umsatz stieg von 118 Millionen
auf 133,1 Millionen Euro. Einen wesentlichen Beitrag lieferten dabei
die elf Auslandstöchter, deren Umsatz wuchs um 18 Millionen auf 75
Millionen Euro.
Durch Akquisitionen gab es Personalzuwachs, die Zahl der Mitarbeiter
erhöhte sich bis Ende 2007 auf 488 (2006: 400 Mitarbeiter), Ende
2008 werden es sogar knapp 600 sein. In Österreich waren davon im
Vorjahr 141 beschäftigt, Ende dieses Jahres werden es 160 sein.
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