Berichte und Studien · 10.01.2011
Eltern bevorzugen Erstgeborene beim Fotografieren
Eine europaweite Studie des Kameraherstellers Nikon hat ergeben, dass über die Hälfte der befragten Eltern ihre ältesten Kinder öfter fotografieren als die jüngeren.
Wien, 7. Januar 2011 – Mit 51 % der befragten Mütter und Väter in Europa gibt mehr als die Hälfte der Umfrageteilnehmer an, von ihren erstgeborenen Kindern die meisten Fotos gemacht zu haben. An der Studie des Kamera-Herstellers Nikon haben insgesamt 15.592 Personen aus 14 europäischen Ländern teilgenommen.
Doch wie kommt es, dass Erstgeborenen beim Fotografieren offenbar mehr Aufmerksamkeit zuteil wird? Als häufigster Grund wird von den Eltern der zunehmende Zeitmangel (33 %) genannt. Zudem wurde von vielen erst im Rückblick bemerkt, dass eine größere Anzahl von Fotos ihrer ältesten Kinder existiert (34 %). Darüber hinaus scheinen Väter mit größerer Wahrscheinlichkeit die Lust am Fotografieren ihrer wachsenden Familie zu verlieren als die Mütter: 15 % geben an, dass sich die Fotomotive irgendwann zu wiederholen begonnen haben. Bei den Müttern sagen dies nur 10 %.
Diese offensichtlich vorherrschende Verhaltensweise der Eltern wird von den Kindern bestätigt: Ungefähr ein Drittel (35 %) der Geschwister sind der Meinung, dass ihr ältester Bruder oder ihre älteste Schwester am häufigsten im Familienalbum auftaucht.
Als beliebteste Fotomotive haben sich aus Perspektive der Kinder Bilder vom Familienurlaub herausgestellt: 18 % der befragten Kinder haben ein Foto ihrer Familie an einem sonnigen Strand oder beim Besuch eines berühmten Wahrzeichens als ihr Lieblingsfoto ausgewählt. Fotos von sonnigen Abenden im Park und beim Spielen im Freien sind von 12 % als beliebtestes Motiv ausgewählt worden. Dagegen sind Fotos von Schulaufführungen (2 %) und Sportveranstaltungen (3 %) am unbeliebtesten.
Die international bekannte Erziehungspsychologin Dr. Michele Borba, die die Auswirkungen der Reihenfolge der Geburt auf die Persönlichkeit untersucht, sagt zu den Ergebnissen der Studie: „Rivalität unter Geschwistern ist in Familien ganz normal, besonders in großen Familien mit mindestens drei Kindern. Viele Eltern versuchen zwar, ihre Kinder gleich zu behandeln, aber der erste Schritt, das erste Wort, der erste Schultag usw. scheinen beim ältesten Kind oft viel bedeutender zu sein, als bei den nachfolgenden Kindern. Die Ergebnisse der Untersuchung von Nikon veranschaulichen dies recht deutlich. Viele Eltern merken gar nicht, dass sie sich so verhalten. Daher sollten sie sich bemühen, ihre Kinder in den verschiedensten Situationen zu fotografieren – sowohl alleine als auch mit der Familie – damit sich alle Kinder gleichwertig und geliebt fühlen und sich ihrer Individualität bewusst bleiben“.
Jordi Brinkmann, Product Manager für digitale Spiegelreflexkameras bei Nikon Europe B.V., erklärt: „Mit der Nikon D3100 bieten wir die ideale Spiegelreflexkamera für vielbeschäftigte Eltern an, die alle wichtigen Momente in perfekter Bild- oder Videoqualität (Full-HD) festhalten möchten. Mit dem integrierten Guide Modus, der Sie Schritt für Schritt durch die Kameraeinstellungen führt, können Sie Ihre Fertigkeiten als Fotograf verbessern und schöne Bilder aufnehmen, ohne sich Gedanken über die Kameraeinstellungen machen zu müssen.“

Weitere Informationen zu Nikon und seinen Produkten finden sich unter www.nikon.at
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