|
Und innovative, ungewöhnliche
und im positiven Sinn Aufsehen erregende Rolling-Board-Sujets zu
kreieren. Eine 14köpfige, hochkarätig besetzte Jury wählte aus
mehr als 70 Einreichungen die drei Siegersujets, die am 24.
September im Rahmen der Medienmesse prämiert wurden.
Rolling-Board-Kampagnen erfordern einen ganz speziellen Umgang bei
der Gestaltung: Die Standortpositionierung an höchst frequentierten
Stellen, die Höhe des Werbeträgers, die Hinterleuchtung und der
rollierende Sujetwechsel müssen in Betracht gezogen und optimal
genutzt werden
.
„Die heurige Rolling Board Creative Trophy war ein voller Erfolg.
Es gab wesentlich mehr Einreichungen als im vergangenen Jahr.
Insgesamt 23 Agenturen aus ganz Österreich haben teilgenommen.
Das zeigt, dass sich die Kreativen und somit auch die gesamte
Werbebranche mit dem Medium Rolling Board sehr intensiv
auseinandersetzen. Die Qualität der eingereichten Sujets war enorm
hoch. Die Jury hatte es bei der Wahl der Siegersujets wirklich nicht
leicht“, resümiert Mag. (FH) Maresa Wolkenstein,
Projektverantwortliche der „Gewista Rolling Board Creative Trophy
2008“ und Division Manager Street Furniture.
Die Gewinner
Den 1. Platz belegt das bauMax-Sujet
„Bohrer“ von PKP Proximity, der 2. Platz geht an die EuroRSCG
Vienna mit dem Sujet „207 CC immer die richtige Entscheidung“.
Auf dem 3. Platz
liegt das Wien Energie-Sujet „AllesSicher
Rund-um-die-Uhr-Service“ von der Publicis Group Austria.
PKP Proximity nutzte für das Sujet „Bohrer“ das Rolling Board
ganzheitlich: Der Fuß des Werbeträgers wird als Bohrfutter
gestaltet, die eigentliche Werbefläche zeigt Stein- und
Holzmaterial, und aus dem Rolling Board ragt die Spitze des Bohrers
heraus. PKP Proximity-Etat-Director Andrea Krobath: „Die große
Bohrer-Aktion soll zeigen, dass nur bauMax das größte Sortiment an
Bohrern für alle Materialen hat“.
EuroRSCG setzte bei seinem Sujet für das 207er Peugeot-Cabrio auf
eine Dreierbelegung: Man sieht einen Peugeot 207 CC im Profil. Das
Auto sowie die Straße sind fix auf die Glasfront des Rolling Boards
geklebt.
Wechselnde Wettersituationen werden ebenso wie das auf- und
zugeklappte Autodach auf drei hintereinander rollierenden Sujets
dargestellt. So erscheint das Cabriodach, immer dem jeweiligen
Wetter entsprechend, entweder geöffnet, beim Vorgang des Öffnens
respektive Schließens und im ganz geschlossenen Zustand.
Das Wien Energie-Sujet der Publicis Group Austria bezog die
technische Rolling-Board-Ausstattung in die Sujet-Gestaltung mit
ein: Man sieht direkt ins Innenleben des Rolling Boards und somit
auf die Neonröhren, die normalerweise für die Hinterleuchtung
sorgen.
Auf der Glasfläche ist ein arbeitender Wien-Energie-Mitarbeiter
aufgeklebt, ebenso das Wien-Energie-Logo. „Der
Rund-um-die-Uhr-Service der Wien Energie sorgt dafür, dass
nirgendwo die Lichter ausgehen. Das haben wir am Rolling Board
symbolisiert“, erklärt Etat Director Barbara Kavallar von der
Publicis Group Austria.
Die Teilnahmebedingungen
Die
Teilnahmebedingungen zur „Gewista Rolling Board Creative Trophy
2008“ sahen vor, dass Rolling-Board-Kampagnen für bereits
bestehende Kunden eingereicht werden konnten. Bei den eingereichten
Sujets musste es sich um Neukreationen handeln, die noch nicht
affichiert wurden.
Und weil gute Arbeit auch belohnt werden soll, stellt die Gewista
den drei Gewinnern für ihre Siegersujets Rolling-Board-Netze sowie
die Produktionskosten im Gesamtwert von rund € 150.000,- zur Verfügung
(für den 1. Platz 160 Rolling Boards, für den 2. Platz 120 Rolling
Boards, für den 3. Platz 80 Rolling Boards).
Die Jury
Die 14köpfige
prominent besetzte Jury hatte die Qual der Wahl und beurteilte mehr
als 70 Rolling-Board-Kampagnen nach den Kriterien „Kreativität“
und „Zielerreichung“ auf einer Skala von 0 bis 3.
Jury-Mitglieder waren Andreas Berger von Publicis, Johannes Newrkla
von Blue Tango, Rudolf Kobza von DRAFTFCB Kobza, Michael Nitsche von
Saatchi&Saatchi, Jörg Spreitzer von JWT, Wolfgang Plasser von
Plasser Consulting, Felix Josef von Triconsult, Michaela Neumann vom
Kurier, Heide Nather-Eggeling von C & A, Martina
Steinberger-Vosacek von Henkel, Peter Drobil von der Bank Austria,
ebenso wie Gewista-Generaldirektor Karl Javurek, Gewista-COO Hansjörg
Hosp und Gewista-Verkaufsdirektorin Andrea Groh.
Das Resümee
„Es ist
beeindruckend, wie kreativ mit dem Werbeträger Rolling Board
umgegangen wurde. Dieses dynamische Medium erfordert spezielle
kreative Umsetzungen und erzielt bei richtiger Gestaltung eine
enorme Werbewirkung. Die eingereichten Sujets haben wieder einmal
gezeigt, wie viel Potential die Kreativen dieses Landes haben“,
meint Gewista-Generaldirektor Karl Javurek.
Gewista-COO Hansjörg Hosp: „Die Rolling Boards haben viel
frischen Wind in die heimische Werbelandschaft gebracht. Dieser
Kreativ-Wettbewerb hat gezeigt, dass die Auseinandersetzung mit dem
Werbemedium Rolling Board schon sehr weit geschritten ist.
Die Qualität der Einreichungen war wirklich sehr hoch. Und dass es
so viele waren, zeigt auch, wie wichtig Rolling Boards für die
Werbewirtschaft geworden sind. Diesem Umstand tragen wir Rechnung:
Ende September wird das 600. Rolling Board errichtet. Insgesamt
stehen somit mehr als 3.300 Flächen zur Verfügung. Gebucht werden
kann in allen neun Landeshauptstädten und in großen Bezirksstädten.“
„Es ist beeindruckend, wie schnell die Werbetreibenden des Landes
erkannt haben, welche starke Wirkung durch Rolling-Board-Kampagnen
erzielt werden können“, erklärt Gewista-Verkaufsdirektorin
Andrea Groh.
Jury-Mitglied Rudi Kobza von DRAFTFCB Kobza fasst zusammen: „Das
kreative Potential des Mediums Rolling Board war bei der heurigen
Jurierung besonders zu spüren. Fast jede der mehr als 70
Einreichungen hatte einen spielerischen beziehungsweise auf das
Medium zugeschnittenen Zugang.
Das spiegelt die Akzeptanz und das Verständnis für die
Besonderheiten des Mediums in den Agenturen wider. Das wird sich in
der Folge sicher in interessanten Arbeiten und Kampagnen jenseits
der Rolling Board Creative Trophy in der Realität
niederschlagen“.
|