Der Telekom Austria Online Day powered by ORF.at im Rahmen der Österreichischen Medientage mit Fokus auf Social Marketing: 23. September, Wiener Stadthalle
Sind die Prosumer von morgen die heimlichen Markenführer und Contentgeneratoren für Mulimedia-Welten? Ist das rapide Wachstum von Facebook, StudiVZ, Twitter, XING zu Ende? Was geschieht mit den Konsumentendaten und sind sie überhaupt etwas wert? Taugen communities-orientierte Business-Modelle?
MySpace und YouTube schreiben immer noch rote Zahlen, Facebook ist zuletzt wegen Datenspeicherung unter schweren Druck geraten. Es bilden sich schon „Hate Facebook“ Anti-Communities. Dennoch: weltweit 500 Millionen Menschen sind Member und Freunde auf Facebook. Wie geht die Werbewirtschaft, wie gehen Marken- und Marketingstrategen damit um? Können sie das Potential der Communities ausschöpfen?
Steuermann Konsument?
Diese und andere Fragen des Social Marketings und des Consumer‘s Tomorrow werden am Online Day Austria, dem Abschlusstag der 17. Österreichischen Medientage, in der Kongresshalle F der Wiener Stadthalle erörtert, von Marketing- und Netzexternen, kritischen Journalisten, Werbern und Vertretern der werbetreibenden Wirtschaft.
„Steuermann Konsument“ heißt es in einem Panel. Über den Konsumenten als virtuellen und digitalen Markenführer diskutieren unter der Moderation von Thomas Loser (atmedia.at) u.a. Christopher Sima (United Internet Media), Tina Kasperer (MPG Austria), Bettina Fattinger (Volksbanken).
Letztendlich geht es darum, ob Marken die Interventionen des Konsumenten aushalten, welche Imageschäden entstehen können, wie mündig der „Prosumer“ ist. Sind Marken Phänomene der klassischen Offline-Gesellschaft, wie müssen sie sich neu definieren, welche Elastizität haben sie? Und wie wirkt sich das auf Image, Absatz, Anziehungskraft und Markenbindungsstrategien aus?
Neue CRM-Modelle?
„Für Markenbindungsstrategien“, glaubt der Initiator und Veranstalter des Online Day Austria, Gabriel Grabner, „sind neue Formen des Performance Marketings notwendig: Storytelling und Fanclubs, die eigene Erlebniswelten schaffen.“
Exakt um dieses Thema geht es im Abschlusspanel des Online Day Austria: „Performance Marketing - Zielgruppen und Markenpotentiale ausschöpfen“. Welche Strategien müssen angewandt werden, um den New Consumer und den nomadisierenden, mobilen Käufer zu binden, wie kann man aus Kunden Käufer und aus Käufern Stammkunden und Fans generieren?
Apple hat es vorgezeigt: Storytelling, Kultaufbau. Apple kauft man nicht, Apple liebt man. Für Apple tut man alles, wenn man Fan ist. Funktioniert diese Form des Storytellings und des Emotional Marketings auch bei anderen Marken: bei Autos, Mode, demonstrativem Konsum?
Haben die Konsumenten im Nachkrisenjahr 2010 überhaupt noch Kaufkraft und Kauflust? Wie bringt man sie dazu, noch mehr Geld auszugeben? Dazu nehmen Stellung: Markus Kienberger (Google), Andreas Einzenberger (Mazda) und Ina Krock (Quisma). Es moderiert Martin Gaiger von Media Digital.
Daten managen und verwerten
Letztendlich geht es auch darum, wie man die Millionen von Daten, die in Social Communities gesammelt, gewertet und angereichert werden, in der Praxis auch nutzen kann. Ist Facebook zu monetarisieren? Kann man mit dezidierten Social Communities Business kreieren? Was sind User und Members von Plattformen wert: Datenmüll oder echtes Potential?
Darüber diskutieren Community-Profis und Geschäftsführer von Portalen wie Clemens Beer (Tupalo), Carsten Ludowig (XING), Tobias Hermann (Telekom Austria), Inge Wiame (Netlog) und Karl Pachner (ORF Online). Es moderiert Meral Akin-Hecke von Digitalks.
Für Gabriel Grabner steht fest: „Marketing heute und morgen muss sich radikal ändern. Das klassische Direct Marketing taugt kaum mehr. Zielgruppen sind volatiler, kritischer und mobiler geworden. ‚Friends‘ sind austauschbar, Multimemberships auf Zeit die Regel.“
Grabner will mit dem Online Day Austria „die praktische und businessorientierte Vertiefung der Medientage darstellen. Zuerst die Theorie, dann die Praxis des Business in Österreich heute und morgen. Das ist der Mehrwert, den die Österreichischen Medientage in Kombination mit dem Online Day Austria bieten.
Moderates Pricing
Apropos Mehrwert: Das Ticket für den Online Day Austria kommt auf 40 Euro, für die Medientage zahlt man pro Tag 70 Euro, das Gesamtticket kommt auf 170 Euro. „Moderat, leistbar und damit für neue Zielgruppen attraktiv“, resümiert Mag. Michael Himmer, der mit Hans-Jörgen Manstein Medientage und Online Day Austria konzipiert und umsetzt.
Über die Österreichischen Medientage 2010:
Die Österreichischen Medientage sind die bedeutendste Fachkongressplattform der lokalen Kommunikationsbranche und haben sich im Jahr 2010 einem inhaltlichen und programmatischen Relaunch unterzogen. Der kompakte Fachkongress an zwei Tagen sowie dem anschließenden Online Day Austria am dritten Tag verzichtet auf die Medienmesse und weitet dafür das Themenportfolio aus. Die Schwerpunkte im Jahr 2010 sind: Wirtschaft und Philosophie, Politik und Gesellschaft, Zukunft der Medien und New Media. Im Fokus des Online Day Austria als integrierter Teil der Österreichischen Medientage stehen neben der Diskussion des neuen ORF-Gesetzes neueste Branchen-Trends wie eReading oder Social Communities. Als neue Location der dreitägigen Veranstaltung wurde die Wiener Stadthalle - Kongresshalle F – gewählt, die in zwei Sälen Raum für Panel-Diskussionen und Key-Vorträge bietet. Die Veranstalter rechnen heuer mit insgesamt mehr als 2000 Besuchern an allen drei Tagen.
Daten und Fakten
Datum: 21. und 22. September 2010
Ort: Wiener Stadthalle, Halle F
1150 Wien, Vogelweidplatz 4
Eintritt:
Ein-Tagespass: 21. oder 22. September: 70 Euro
Online Day Austria EUR 40
3Tagespass: EUR 170,-
Nähere Informationen: www.medien-tage.at
Aussender:
Multiart PR-Agentur GmbH
Mag. Svetlana Paunovic
www.multiart.at












